Deutschlands berühmtester Briefschreiber ist wieder da

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Briefmacken mit Winfried Bornemann

Bornemann war weg! Deutschlands berühmtester Briefschreiber, dessen verrückte Korrespondenz stets ganz oben in den Bestsellerlisten stand, war unauffindbar verschwunden. In den Briefkästen steckten überhöhte Rechnungen, öde Werbung oder blöde Urlaubsgrüße. Nun aber, nach Jahren humorloser Briefwechsel wundern sich verunsicherte Briefempfänger über seltsame Post. Die wirklich einmalige Nonsens-Korrespondenz, die besten, schrägsten und witzigsten Briefe und Antworten präsentiert Winfried Bornemann am Donnerstag, 9. Oktober, ab 20 Uhr im Rotenburger Auditorium im Kantor-Helmke-Haus.

Mit frischer Adresse und neuen Pseudonymen spielt Bornemann sein komisch-köstliches Korrespondenz-Spiel weiter. Fantastische Verrücktheiten und skurriler Schabernack sind garantiert, ein Schock für jegliche Betroffenheits-Literatur! Winfried Bornemann, der Briefmacker, hat einer beinahe vergessenen literarischen Gattung neues Leben eingehaucht: Jux- und Nonsensbriefe haben Konjunktur seit Anfang der 1980er-Jahre, als seine ersten „Briefmacken“ erschienen sind und seither millionenfach für Lacherfolg sorgten. Es folgten zahlreiche weitere Bände, die allesamt Bestseller wurden. Mit seinen Briefen an Firmen, Prominente, Sportvereine, Behörden etc. setzte Bornemann Maßstäbe für Real-Satire. Nicht zuletzt haben auch die teils plump-sachlichen oder augenzwinkernd-lustigen Antwortbriefe auf die pointierten Anschreiben ihre komische Note.

Karten gibt es im Vorverkauf in Rotenburg in der VHS-Geschäftsstelle und im Info-Büro der Stadt.

 
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Die „Bösen Schwestern“ im Schwarmstedter Uhle-Hof

Boese Schwestern

Lieder im Uhle-Hof Schwarmstedt präsentiert von den Bösen Schwestern

Grotesk und zu Herzen gehend

„Abschied ist ein schweres Schaf“ heißt es am Sonntag, 19. Januar, ab 18:00 Uhr im Schwarmstedter Uhle-Hof. Die Bösen Schwestern“ presentieren Lieder für Gitarre, Tamburin und Bratsche in einem grotesken, aber auch zu Herzen gehendem Programm.

Die Geschichte ist schnell umrissen: Beinahe hätten Anita Palmerova und Magda Anderson von der Näh- und Singgruppe „Nähen für den Hunger“ eine dritte Mitstreiterin bekommen. Aber kurz vor der Premiere ihres ersten gemeinsamen Liederabend verunglückt Josefine Leisegang tödlich. Obwohl die Bratsche mitsamt der unglückseligen Josefine nun unter der Erde liegt und auch das Schaf, welches in diesen mysteriösen Unfall verwickelt war, nicht mehr lebt, beschließt das übergebliebene „Duo Infernale“, den geplanten Liederabend dennoch zu geben.

Und so erinnern sich die beiden einzigen Trauernden an „unser Finchen“ und ein schier unglaubliches Leben. Josefine war Dezernentin beim Kulturamt, präservative Nonne im afrikanischen Busch, Öko-Aktivistin im fernen Pazifik und schließlich Bratschistin der Näh- und Singergruppe, bevor sie als Tütenfrau ihren Weg beendete. Der „Abgesang auf Leisegang“ gerät schnell zu einer musikalischen Lachpartie, die das Leben und den Humor feiert.

Von deutschem Schlager bis Bee Gees, von Chris de Burgh bis Haindling-nichts, was Anita und Magda nicht im Paket hätten und mit Gitarre, Stimmband und Tamburin zum Besten gäben. Unvermeindlicherweise ohne Bratsche.

Karten gibt es bei der Buchhandlung Gramann, Telefon (05071)98220, und an der Abendkasse.

Das Team vom Park Hotel Berlin in Bad Fallingbostel wünscht Ihnen eine spannende Unterhaltung.