Auf den Spuren der Dönhoffs und der Dohnas

2015_0102Reisereportage

Mit der Reisereportage von Ernie Meyer auf den Spuren der Dönhoffs und der Dohnas

Von Danzig nach Masuren

Ernie Meyer nimmt am Sonntag, 1. Februar, ab 16 Uhr im Großen Saal der Stadthalle Walsrode seine Zuhörer bei seiner live kommentierten Reisereportage mit durch wunderbare Landschaften und verträumte Dörfer im Ermland und Masuren. Auf einer nostalgischen Exkursion mit  Auto, Pferd, Wanderschuhen, Heißluftballon, Schiff und Boot erleben die Zuschauer hautnah altbekannte ostpreußische Städte. Doch auch unbekannte verträumte kleine Dörfer, wie das „Storchendorf“ Schönbruch, werden besucht.
Wo dunkle Wälder und funkelnde Seen sind, wo Störche auf Schornsteinen, Kirchtürmen und Telefonmasten nisten, wo Alleebäume stehen und die Natur noch weit und gewaltig ist, da ist Masuren und das Ermland. Kaum eine Landschaft Europas erweckt so viele Empfindungen wie dieser Landstrich in Ostpreußen. Tausende Seen mit einer reichen Vogelwelt, Wiesen, Felder und dörfliche Idylle wechseln einander ab.
Ernie Meyers Reise beginnt in einem wunderbaren Schlosshotel in der Nähe des kleinen westpreußischen Örtchens Putzig, an der Halbinsel Hela. Nach einer Stadtbesichtigung und Hafenrundfahrt in Danzig geht es von dort aus weiter zur imposanten Marienburg. Neben den alten geschichtsträchtigen ostpreußischen Provinzstädten Allenstein, Osterode, Elbing, Nikolaiken und Kruttinnen geht es vorbei an alten, teilweise vom Verfall bedrohten Schlössern und Gütern wie Steinort, Dönhoffstädt, Finkenstein und Quittainen. Von Elbing aus steht eine abenteuerliche Fahrt auf dem Oberländer Kanal an, dann mit der weißen Flotte eine Rundfahrt auf dem Spirdingsee. Weiter auf einer kleinen Fähre über den Beldahnsee nach Popiellnen. Im Heißluftballon geht es über die masurische Seenplatte, hoch zu Roß über das alte preußische Gestüt in Gallingen. Als einer der Höhepunkte wird das Publikum auch mitgenommen zum offiziellen, jährlichen Treffen der Deutschen Minderheiten mit einem „Bunten Nachmittag“ in der Stadt Osterode.

Werbeanzeigen

Herzbewegendes Bluessoul von Michael van Merwyk

michael-van-merwyk-bluessoul

Mittwoch, 17. Dezember ab 19.30 Uhr im La Habana in Schneverdingen

La Habana Live mit Michael van Merwyk & Bluesoul. Ein Weihnachtskonzert mit Acoustic Blues Grooves aus Deutschland. Leben nach Plan ist nicht käuflich zu erwerben. Wer das noch nicht gelernt hat, könnte Michael van Merwyk fragen. Bevor er in der europäischen Bluesszene auftauchte, hat der Mann gerade mal fünf Kinder großgezogen – mit allem, was dazugehört. Nun hat Michael van Merwyk einen neuen Weg eingeschlagen, rückt ab jetzt die Musik in den Mittelpunkt seines Lebens. Auf seiner aktuellen CD „New Road“ erzählt er Geschichten über diese Veränderung. Der zwei Meter große Hüne ist allerdings alles andere als ein Newcomer. Sein Handwerk hat er in der Hausband eines der berüchtigtsten Blues-Clubs in Deutschland gelernt, dem ROADHOUSE in Rheda- Wiedenbrück. Die hochkarätig besetzten Bluesoul sind Olli Gee am Bass, Jochen Bens an verschiedenen Gitarren und Bernhardt Weichinger am Schlagzeug.

„Bagaluten Wiehnacht“ in der Walsroder Stadthalle

„Bagaluten Wiehnacht“ am 2. Weihnachtstag in der Walsroder Stadthalle

„Torfrock“ lässt es wieder kesseln

Ganz nach ihrem Motto: „Volles Rohr voraus, Torfmoorholm ist überall – lassen wir es kesseln!“ feiert „Torfrock“ am Freitag, 26. Dezember, ab 20 Uhr in der Walsroder Stadthalle wieder „Bagaluten-Wiehnacht“. Als Vorgruppe treten „Rubber Chukks“, Neo-Rockabilly aus Hamburg, auf.
Die Besetzung von „Torfrock“ hat sich durchaus ein wenig verändert im Laufe der Jahre. „Torfrock“, das sind heute Klaus Büchner und Raymond Voß, die beiden Gründerväter, die sich einst im Hamburger Ernst-Deutsch-Theater trafen, um Texte von Edgar Allan Poe zu vertonen. Mit einer Schnapsidee ging „Torfrock“ an den Start und Jimi Hendrix kam zu einer unwahrscheinlichen Hommage: Sein „Hey Joe“ wurde auch mit plattdeutschem Text („He Jo“) ein Hit, der erste für die Band in einer langen Reihe von Nachfolgern und ein Hit, mit dem der Gitarrengott Hendrix auch heute noch gebührend geehrt wird.
Heute gehören neben Klaus Büchner (Gesang, Gedichte und alle erdenklichen Flöten) und Raymond Voß (jede Menge Gitarren, Gesang und manchmal Bass) auch Volker Schmidt (Bass, Gesang und manchmal Gitarre) sowie Trommler und Junior der Band, Stefan Lehmann, dazu, der zusammen mit den druckvollen Bassläufen von Volker dem altbewährten Klangkleid der „Torfrocker“ den neuzeitlich groovenden Wumms verpasst.
„Torfrocks“ (fiktiver) Mikrokosmos, der durch die „humorigen“ Geschichten aus dem Leben ihrer liebenswerten, trinkfreudig-chaotischen Wikingertruppe aus Haithabu und deren Nachkommenschaft entsteht, beweist auch heute noch eine ungeahnte Anziehungskraft auf das Publikum, das durchaus auch bei den zumeist ausverkauften Konzerten in voller, liebevoll gebastelter Wikingermontur samt Helm und Fellschurz aufschlägt.
Übrigens: Auch wenn man es von einer Band wie „Torfrock“ vielleicht nicht gleich erwarten würde, so hat die Band doch auch ausgeprägtes soziales Gewissen. Die deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger wird seit Jahren durch den Verkauf von Kalendern und Singles unterstützt und ebenso klare Zeichen setzt die Band beim Thema Ausländerfeindlichkeit. Karten gibt es im Vorverkauf unter anderem im Ticket-Center der Walsroder Zeitung.

Vogelschau in Walsrode

vogelschau-schneverdingen

Stadthalle verwandelt sich in ein natürliches, buntes Paradies

Die Vogelfreunde Schneverdingen richten am Wochenende 25./26. OktoberSonnabend von 13 bis 18 Uhr und Sonntag von 9 bis 17 Uhr – ihre Vereinsschau in der Stadthalle Walsrode aus. Es ist die 25. offene Heidemeisterschaft, die der Verein seit der Gründung im Jahr 1975 ausrichtet.

An diesem Wochenende werden sich wieder die schönsten und besten exotischen Vögel aus dem Heidekreis treffen und um die Krone ringen. Mit von der Partie sind unter anderen der kleine Zebrafinken aus Australien und große Graupapageien aus Afrika in bunt geschmückten Volieren und Vitrinen. Die liebevoll geschmückten Kleinbiotope werden von den Mitgliedern aus dem Verein als Rahmenschau hergerichtet. Diese Rahmenschau soll von den Zuschauern bewertet werden. So wird sich die Stadthalle während der Ausstellung in ein natürliches und bunt geschmücktes Paradies verwandeln.

Im Wettstreit um den besten Vogel werden mehr als 300 gefiederte Tiere erwartet, die sich in Bewertungskäfigen dem kritischen Blicken der Richter unterwerfe. Das Richten der Vögel findet vor Öffnung der Schau statt. So werden Preise für den besten Papageien, Wellensittich, Kanarienvogel und Prachtfinken vergeben.

Bei der Ausstellung wird es für den Besucher Gelegenheit geben, sich über die Vogelhaltung zu informieren und Kontakte mit den Mitgliedern zu knüpfen. Es werden auch Infotafeln über das schöne Hobby in der Halle zu sehen sein. Auf der Vogelbörse kann das ein oder andere Schnäppchen gemacht werden.

Für die kleinen Gäste wird es einen Parcours mit einzelnen Stationen geben, an denen sich die Kinder mit Anhang bei einigen Aufgaben mit der Vogelliebhaberei beschäftigen können. Für die besten Ergebnisse werden Preise bereitgestellt. In der Halle werden auch Stände mit handwerklichen Arbeiten zu sehen sein wie Malerei, Nistkästen und Gartenschmuck aus Metall und Holz. Eine Tombola mit vielen Preisen und ein Glücksrad runden die Veranstaltung ab.

Wo Honigliebhaber auf die Bienen treffen

Honigfest in Wietzendorf 2014

Wietzendorf feiert am 27. und 28. September sein Honigfest

Buntes Showprogramm und viel Musik

Das Örtchen Wietzendorf steht am 27. und 28. September ganz im Zeichen seines 41. Honigfestes. Eröffnet wird es am Sonnabend um 11 Uhr mit dem Männergesangverein „Eintracht“ und der Jagdhornbläsergruppe des Hegerings Wietzendorf. Im Anschluss beginnt der Musikverein mit seinem bunten Programm auf der Hauptbühne, ergänzt durch Auftritte der Volkstanzgruppe und der Marchingband „Blue Dragons“ Munster.
Weitere Angebote sind das Kinderprogramm im Festzelt und der anschließende Laternenumzug, „Showtime“ des Südsee-Camps vor der Rathausbühne und bis in die Nacht Tanz auf dem Rathausplatz und im Festzelt. Die Kindertagesstätten bieten am Sonnabend und Sonntag vor der Kirche ein buntes Betreuungsprogramm an.
Der Sonntag startet traditionell um 10 Uhr mit dem plattdeutschen Gottesdienst in der St. Jakobi-Kirche und dem anschließenden Frühschoppen mit den „Pleardöpkes“ aus Holland. Kräftig Stimmung auf der Hauptbühne machen dann die Sambagruppe „Sambatz“ aus Celle, „Rock und Rente“ mit Musik zum Mittanzen und erstmals in Wietzendorf „Boogielicious“. Dazu wird Sir Julian in zwei Show-Acts und auch unterwegs auf dem Festplatz zu sehen sein.
Der Verkehrsverein bietet dazu wieder die „Wietzendorfer Mischung“ mit Handwerk, Gewerbe, Tradition, Gastronomie, Show und vielen Vereinsaktivitäten an.

Feiern Sie mit – La Habana Live in Schneverdingen

La Habana Live in Schneverdingen

Mittwoch, 24. September, ab 20 Uhr im La Habana in der Rathauspassage in Schneverdingen

Das erste Konzert in der neuen Saison markiert das 5-jährige Jubiläum der Reihe „La Habana Live“ mit der Band „Hussy Hicks“, die nun zum zweiten Mal in der Heidestadt gastieren. Das australische Duo hat während der letzten Jahre eine eigene musikalische Marke kreiert: „Funky-Feel-Good-Acoustic-Songs“. In nur wenigen Jahren haben sich Julz Parker & Leesa Gentz mit ihrer einzigartigen musikalischen Chemie eine beachtenswerte Liste an Festivals, Veranstaltungsorten und Fans auf der ganzen Welt erarbeitet und das bloß mit ein paar Instrumenten und ihrer Leidenschaft, ihre Lieder mit der Welt zu teilen.
Dieses Mal im Vorprogramm mit dabei ist der junge Sänger und Gitarrist Morgan Bain, dessen selbstkomponierte Songs, kräftige Stimme und energiereiches Gitarrenspiel ihm in seiner Heimat bereits viele Auszeichnungen eingebracht haben.

Vom Kommen und Gehen der Polarnacht

Vom Kommen und Gehen der Polarnacht

Sonntag, 28. September, ab 19 Uhr in der KulturStellmacherei in Schneverdingen

Vom Kommen und Gehen der Polarnacht: Das Leben auf Spitzbergen oder Svalbard, wie die Inselgruppe im norwegischen Sprachgebrauch heißt, ist geprägt von Gegensätzen. Während man die Sonne im Winter hier nie sieht, wird es im Sommer wochenlang nicht dunkel. Draußen ist es häufig klirrend kalt. Kommt man in die Häuser der wenigen Siedlungen, umfängt einen wohlige Wärme. Bei der Freizeitgestaltung sind abenteuerliche, kräftezehrende Touren durch die unwirtliche Landschaft ebenso wichtig wie ausgiebiges, geselliges Beisammensein. Im August 2010 brach die Meteorologin Kristina Conrady auf, um in der Arktis zu studieren. Wie eindrucksvoll die kommenden zehn Monate auf Spitzbergen wurden, wird sie in ihrem Vortrag in der KulturStellmacherei schildern. Der Eintritt ist frei.