Folk-Music und Western-Songs im Schwarmstedter Uhle-Hof

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Ein Live-Erlebnis der Extra-Klasse

„Holmes & Watson“ präsentieren American Folk-Music und Western-Songs im Schwarmstedter Uhle-Hof

American Folk-Music und Western Songs sind die große Leidenschaft von „Holmes & Watson“. Ihre Interpretation großer Hits von Simon & Garfunkel, James Taylor oder Crosby Stills & Nash bestechen durch die Liebe zum Detail. Das virtuose Gitarrenspiel von Fergus  Holmes und Didi Wetenkamp sowie der äußerst präzise Satzgesang der drei Musiker bringen das Herz jeden Live-Fans zum Aufblühen. Wer also jemals ein Konzert von „Holmes & Watson“ erlebt hat, wird noch lange davon schwärmen.

Am Sonntag, 6. Juli, ab 18 Uhr ist das Trio im Schwarmstedter Uhle-Hof zu Gast.

Fergus Holmes, Tom Watson und Didi Wettenkamp können jeweils auf eine langjährige Erfahrung zurückblicken. So begann Fergus Holmes seine Karriere bereits in den Kinderschuhen in der in Irland sehr populären Holmes-Family, bei der sich seine gesamte Familie mit irischen und keltischen Traditionals und Eigenkompositionen einen Namen machte. Im Lafe der Jahre arbeitete Holmes mit Größen wie Herman van Veen, Heinz Rudolf Kunze und vielen anderen Stars an zahlreichen Projekten. Auch Tom Watson ist kein unbeschriebenes Blatt in der Show-Branche. Zur Zeit bildet er den Kern der Deutschland führenden Phil-Collins-Cover Band „True Collins“, in der er als Collins-Double brilliert.

Didi Wetenkamp ist unter den Gitarristen und Bassisten im norddeutschen Raum wohl einer der gefragtesten. Unzähligen Formationen drückte er seinen unverwechselbaren Stempel auf.

Karten gibt es im Vorverkauf bei der Schwarmstedter Buchhandlung Gramann, Telefon (05071)98220

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Astrid Lindgrens Gärten öffnen die Tore für die Besucher

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In der Natur rund um das Elternhaus Näs in Smäland verlebte Astrid Lindgren eine glückliche Kindheit. Die Spielwiese der jungen Astrid wurde später zum unerschöpflichen Ideen-Fundus für ihr schriftstellerisches Schaffen. Dort, wo auch heute noch der „Limonadenbaum“ von Pippi Langstrumpf steht, beflügeln „Astrid Lindgrens Gärten“ ab dem Sommer 2014 auch die Phantasie entdeckungslustiger Besucher.

Am 14. Juni eröffnete das Kulturzentrum Astrid Lingrens Näs den ersten Abschnitt des groß angelegten Gartenprojektes – inspiriert von Astrid Lindgrens enger Verbindung zur Natur. Bis 2018 sollen die Gärten stetig erweitert werden.

Der Eintritt in das Kulturzentrum kostet im Sommer für Erwachsene 120 SEK (cirka 13 Euro), für Kinder bis 16 Jahre ist der Eintritt frei.

Mittelpunkt des Kulturzentrums  Astrid Lindgrens Näs in Vimmerby ist eine Ausstellung über das Leben und Werk von Schwedens berühmter Kinderbuchautorin sowie das für Besucher zugängliche, originalgetreu eingerichtete Elternhaus. Rundherum entstehen Gärten, die nicht nur zum bloßen Betrachten, sondern vor allem zum Erspüren mit allen Sinnen einladen sollen. Das Konzept für die Gärten entwarf Gartenarchitektin Karin Eliasson. „Astrid Lindgren hat sehr oft über ihre enge Verbindung zur Natur gesprochen und darüber, wie wichtig diese für ihr literarisches Schaffen war. Sie war allerdings kein besonderer Fan von klassischen Gärten mit ordentlich angelegten Beeten und Wegen. Daher schaffen wir hier auf Näs auch keinen reinen Schaugarten, sondern konzentrieren uns auf die Bedeutung der Steine, Bäume und Pflanzen für den Menschen – für Astrid Lindgren waren es lebendige Wesen“, so Eliasson. So, wie die Geschichten von Astrid Lindgren mit jedem Leser weiterleben und sich neu erschaffen, so sollen auch die Gärten jedes Jahr erneuert und verwandelt werden – wie eine unendliche Geschichte.

Weltvogelpark sucht Tierpaten

Weltvogelpark sucht Tierpaten

Ein farbenfroher Babyboom

Seit der Saisoneröffnung im März erstrahlt der Weltvogelpark Walsrode in seiner vollsten Blütenpracht. Je nach Jahreszeit tauchen Milionen Frühlingsblüher, unzählige Rhododendren, tausende Rosen oder beeindruckende Spätsommerblüher wie Dahlien in ein buntes Farbenmeer. Eine traumhafte Kulisse inmitten eines autemberaubenden Konzerts, bestehend aus piependen, zwitschernden und kreischenden Gesängen zahlreicher kleiner Vogelbabys. Das Beste: Ab diesem Jahr können haben alle Besucher die Möglichkeit, eine Patenschaft für die quietschfidelen Parkbewohner abzuschließen.

Der Weltvogelpark Walsrode erlebt derzeit einen wahrhaften Babyboom in seiner vollsten Pracht: Exotische Gebirgsloris, farbenfrohe Königsparadiesvögel, kleine Milchuhus und viele weitere süße Küken haben in den vergangenen Wochen das farbenfrohe Licht des Parks entdeckt. Besonderes stolz ist der Weltvogelpark auch über die Babys der Kanadagänse, der Malaienkäuze und der Gänsegeier.

Die Kanadagänse gehören normalerweise nicht zum Park, aber sie kommen bereits seit vier Jahren zum Nisten vorbei. Hier finden sie optimale Brutmöglichkeiten, denn der große Teich und die Gehege bieten viele Futtermöglichkeiten. Außerdem nutzt die Kanadagansfamilie die große, grüne Fläche des Parks als „Lebensraum zum Wohlfühlen“. Die Malaienkauzküken sind Mitte Mai geschlüpft und lassen die Herzen der Parkbesucher seitdem höherschlagen. In freier Wildnis ist der Malaienkauz von Indien bis Taiwan beheimatet.

Er bewohnt Regenwälder und feuchte Laubwälder bis in eine Höhe von 4000 Metern im Himalaya. Bezeichnend für ihn sind die herzförmige Gesichtzeichnung und das quer gestreifte Brustgefieder.

Weiterer neuer Mitbewohner in der Kinderstube des Weltvogelpark Walsrode ist der schüchterne Gänsegeier. Er kann während der täglichen Vogelbabyfütterung um 13:30 Uhr von den Besuchern bestaunt werden. In freien Wildbahn lebt der Gänsegeier eher in öden Gegenden mit wenig Baumbewuchs, vorzugsweise in Gebirgssteppen und Hochplateaus.

Sein Lebensraum erstreckt sich von Südeuropa und Nordafrika bis in südwestliche Asien. Doch Vorsicht! Er ist gar nicht so harmlos, wie er unter seinen flauschigen Federn aussieht: Seine Nahrung besteht aus gefallenen Wildtieren.

Das Ziel des Weltvogelpark Walsrode ist es, seinen kleinen und großen Besuchern ein Erlebnisparadies der Extraklasse zu bieten – und das soll nicht nach einem Tag enden: Ab diesem Jahr haben Besucher die Möglichkeit, Patenschaften für die gefiederten Bewohner abzuschließen. Diese sind für die Dauer ab einem Jahr möglich.

Ob für kleine Vogelbabys oder ganze Themenhallen – die Möglichkeiten sind hier (fast) unbegrenzt.

Abendwanderung und „Entdeckertag“ im Wildpark

abendwanderung im wildpark

Viele Überraschungen für kleine Besucher

„Nasenbär, Pelikan & Co.“ heißt die neue Show im Wildpark Lüneburger Heide bei Nindorf, die besonderes für die kleinen Gäste ist. Dabei überraschen die Tiere im Park die Mädchen und Jungen. So ist es durchaus möglich, dass einem ein Waschbär über den Rücken läuft. Gezeigt wird das rund 20-minütige Programm am Sonnabend, 14. und 28. Juni, jeweils ab 17 Uhr auf der Greifvogelbühne.

Für alle, die keine Lust auf Fußball haben, gibt es am Sonnabend, 21. Juni, ab 21 Uhr ein äußerst reizvolles Kontrastprogramm. Der längste Tag des Jahres kann im Wildpark bei einer stimmungsvollen Abendwanderung genossen werden, bei der es Wissenswertes über die Tiere zu erfahren gibt. In den Abendstunden entwickelt der Park einen eigenen, ganz besonderen Charme und zeigt seine Bewohner ganz ungestört. Eine Anmeldung ist unter Telefonnummer (04184) 893915 erforderlich. Dies gilt auch für die Teilnahme am „Entdeckertag“, der am Sonnabend, 28.Juni,stattfindet. Unter dem Thema „Das große Krabbeln!“ entführt Jörg, die „Heide-Ameise“ des Parks, von 10 bis 13 Uhr die Kinder in die fantastische Welt der Ameisen. Er weiß, „Ameisen sind keine Iiii-Tiere, sondern Ah- und Oh Tiere“. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, mit dem Experten Ameisen zu füttern und einen echten Löwen auf die Hand zu nehmen. Tolle Waldspiele und ein kleines Waldpicknick runden den Vormittag ab.

 

Landwirtschaft zum Anfassen

landwirtschaft zum anfassen

Höfe in Groß Eilstorf öffnen am 15. Juni ihre Tore

Landesweit laden am Sonntag, 15.Juni, von 10 bis 17 Uhr 86 Bauernhöfe zu einem informativen Ausflug aufs Land ein. Auch der Heidekreis beteiligt sich mit dem 350 Seelentörtchen Groß Eilstorf, das mit seinen noch acht landwirtschaftlichen Betrieben eine kleine Besonderheit darstellt.

Nach Frühjahrsbestellung und Ackerarbeiten steht auf den acht Höfen in Groß Eilstorf noch ein weiterer Aufgabenkatalog ein: „Tag der offenen Hofes“ vor. Das Motto „Landwirtschaft zum Anfassen“ wird hier mit Leben gefüllt.

Auf den Betrieben können die Besucher den Arbeitsalltag des Landwirts in Feld und Stall hautnah erfahren. Viele Aktionen laden Groß und Klein zum Erkunden und Entdecken ein. Neben dem informativen Rahmenprogramm kommen aber auch Unterhaltung und Verpflegung nicht zu kurz. So laden die Landfrauen zu Kaffee und Kuchen und die Vereine aus dem Dorf zu Bratwurst und Getränken ein.

Der „Tag des offenen Hofes“ in Groß Eilstorf ist schon deshalb eine Attraktion, weil hier noch  viele unterschiedliche Zweige der LAndwirtschaft zu bestaunen sind. So können sich die Besucher vom Ackerbaubetrieb mit deinen Früchten und den Landmaschinen über Tierhaltung (Milchvieh, Schweine) und Biogaserzeugung bis hin zu Sonderkulturen und Ferien auf dem Bauernhof informieren.

Die Veranstaltung setzt erneut auf die bewährte Mischung von Informationen, Mitmachaktionen sowie Köstlichkeiten direkt vom Erzeuger und von den ansässigen Vereinen. Besonderes Augenmerk wird uf die Aktionen für Kinder gelegt. So kann man im Stroh tauchen, auf Schatzsuche im Sandberg gehen oder sich an dem Workshop zum Thema „Vom Korn zum Brot“ beteiligen. Aber auch die ganze Familie kann ihr Wissen beim Familienquiz testen oder eine Kutschfahrt machen. Unterschiedliche Informationsstände informieren über die heutige Landwirtschaft und stellen interessante Energiekonzepte, Ausbildungsberufe oder landwirtschaftliche Dienstleistungen und Hintergründe vor.

Das Landvolk Lüneburger Heide bietet einen besonderen Service an. Besucher die den Nahverkehrszug Erixx nutzen, werden ab Bahnhof Walsrode per Busshuttle direkt zu der Veranstaltung nach Groß Eilstorf gebracht.

Erlebnisreiche Eckernworth

erlebnisreiche eckernworth

Ein Ort für Abenteuer, Familien und Aktive

Das Waldgebiet der Eckernworth ist ein Ort mit Geschichte. Ein Stück Natur, das viel zu bieten hat und schon immer eine Besonderheit darstellte in der sonst hauptsächlich mit Heide bewachsene Region.

Der Eichen-Buchen-Wald war schon vor 100 Jahren, zu Hermann-Löns-Zeiten, ein beliebter Ort für Einheimische, Bauern, Wanderer und Verliebte.

Früher für die Mastbauern zur Eichelmast genutzt, schaffte es die Stadt Walsrode bis heute, dieses Idyll vor der Abholzung zu bewahren und ihre Einzigartigkeit zu erhalten.

An der Kreuzung Verdener Straße und Oscar-Wolff-Straße weist die in Zinn gegossene Hermann Löns Statue den Weg in Richtung des Stadtwaldes Eckernworth.

Geologisch auf verschiedene Höhenebenen angelegt, die eine einzigartige Kulisse bilden, auf denen sich Spaziergänger bewegen können, bietet der Wald allerhand zauberhafte Ecken für kleine und große Entdecker.

Bei einer Wanderung  auf den lichtverspielten Wegen trifft man auf den großen Schwanenteich, der bis vor der notwendigen Umsetzung zum Schutz der Tiere als Brutstätte diente. Was nach dem namensgebenden Ereignis bleibt, sind nach wie vor eine Vielzahl von Lebewesen, die in und um den Teich ihr Zuhause haben. Ein Umstand, der sich prima mit Kindern erforschen lässt und auch bei den geführten Wanderungen näher erklärt wird.

Die sympathischen Gästeführerinnen erklären detailliert und mit einer guten Portion Humor Sehens- und Wissenswertes zum Naturidyll.

Die Legende um den Jungbrunnen

So kennen sie natürlich auch die Legende um den Jungbrunnen. Diese besagt, das Frauen, die zur Osterzeit vor Sonnenaufgang schweigend zu der im Wald gelegenen Quelle gehen, um Wasser zu holen und ebenso schweigend den Rückweg bestreiten, dann im Anschluss das Wasser trinken, den Mann ihrer Träume treffen und/oder Nachwuchs erwarten werden.

Mystische Geschichten und alt hergebrachte Begebenheiten machen jede Besichtigung zu einem kleinen Abenteuer.

So gilt die Mondscheinbrücke als Treffpunkt für Verliebte und bildet durch die dichte Bewaldung drumherum einen romantischen, bei Nacht auch etwas gruseligen Kontrast zur Sonnenscheinbrücke, die als Verbindung über den Fluss Fulde zur gleichnamigen ältesten Ortschaft Walsrodes dient.

Highlight im Gebiet der Eckernworth

Ein Highlight im Gebiet der Eckernworth ist das Heidemuseum, das neben seinen historischen Ausstellungsräumen und geführten Besichtigungen auch regelmäßig Backtage veranstaltet, an denen süße Kuchendüfte und herzhafte Aromen selbst gebackenen Brotes locken.

Für die kleinen Abenteurer, die mehr Action wollen, befindet sich ein Stück weiter ein liebevoll und sorgfältig gestalteter Spielplatz. Dort finden Sandbuddler, Kletterakrobaten, Schaukeljunkies und Rutschrowdys alles, was das Herzchen begehrt.

Bei dieser Fülle an Programm heißt es, einen kühlen Kopf zu bewahren – auch dafür ist gesorgt. Anliegend befindet sich ein kleines öffentliches Hallen-Schwimmbad, in dem zwei Schwimmbecken mit kühlem Nass auf die Besucher warten.

Abrundend sorgt sich eine am Wald gelegene Gaststätte, in die schon Heidedichter Hermann Löns regelmäßig einkehrte, liebevoll um das leibliche Wohl der hungrigen Besucher.

Viel zu sehen und zu erleben: ein Vergnügungspark der Natur.

Sechste Auflage des gemütlichen Flohmarkts in Ahlden

Flohmarkt in Ahlden 2014

Schnäppchenjagd im historischen Scheunenviertel

 

Angefangen hat alles 2009. Eine Anwohnerin lud Reiterfreunde zum „Pferdeflohmarkt“ ein. Das brachte die Nachbarn auf die Idee: Warum nicht mal ein Flohmarkt für alle? Der Idee folgten Taten, der Flohmarkt im Ahldener Scheunenviertel war geboren. Am Sonnabend, 14. Juni, von 9 bis 16 Uhr kommt es nun zur sechsten Auflage.

Schon im ersten Jahr kamen mehr als 60 Flohmarktfreunde aus der näheren Umgebung und bauten ihre Stände in den Wegen zwischen den alten Scheunen auf. Im folgenden Jahr waren es schon über 80 Standplätze und auch die Besucherzahlen stiegen rapide. So ging es kontinuierlich weiter, die Anmeldung 2011 kamen bereits aus dem gesamten Heidekreis und auch vermehrt aus dem Verdener Raum.

Inzwischen musste die Anzahl der Stände aus 120 begrenzt werden. Ein Mehr würde nur dazu führen, den Rahmen des gemütlichen Flohmarktes zu sprengen. Und genau das soll nicht geschehen. Was Anbietern und Besuchern so gefällt, ist zum einen die ungewöhnliche Lage im historischen Scheunenviertel, zum anderen die fast private Atmosphäre, denn gewerbliche Aussteller findet man in Ahlden nicht.

Das breit gefächerte Angebot reicht von Kinderkleidung über Geschirr, Schallplatten, Reitsportartikel, Bücher, Hausrat, Fahrräder und Spielzeug bis hin zum modischen Schnickschnack – was Dachböden, Keller, Garagen, Schränke und Abstellräume eben so hergeben.

Für Schnäppchenjäger ist der Flohmarkt im Scheunenviertel eine gute Gelegenheit, für wenig Geld interessante und außergewöhnliche Dinge zu erwerben. Und natürlich muss niemand hungrig vom Platz gehen. In der Kaffeescheune warten hausgemachte Kuchen und frische Waffeln auf die Gäste, und am Grillstand der Freiwiligen Feuerwehr kann man sich verschiedene Bratwürste schmecken lassen.

Der Flohmarkt steht wie immer unter der Schirmherrschaft der Gemeinde. Der Reinerlös aus Verzehr und Standgebühren ist auch diesmal wieder für die Jugendarbeit der Ahldener Vereine und Verbände bestimmt.

Fogelvreies Pfingstspektakel „Mittelalter & Mystik“ in Rotenburg

Fogelvreies Pfingstspektakel „Mittelalter & Mystik“ in Rotenburg

Zum großen Spektakel schauen Feen, Trolle und Einhörner vorbei

Der Tross der Fogelvreien hält an Pfingsten vom 7. bis 9. Juni wieder Einzug in Rotenburg und verwandelt den Platz rund ums Heimathaus in ein mittelalterliches Treiben mit Handwerk, Heerlager und Kulturspektakel.

Die edlen Damen, hohen Ritter und wackeren Handwerker laden zu einer Zeitreise ins 12. bis 15. Jahrhundert ein. Doch nicht nur mittelalterliches Treiben wird geboten. Speziell am Sonnabend und Sonntag ist Mystik des Mittelalters das gesetzte Thema und mit Einbruch der Dämmerung wird der Platz fantastisch illuminiert.

Am Sonnabend beginnt der Markt um 18 Uhr. Und es sollen Einblicke in die „Anderswelt“ der Mythen und Märchen des Mittelalters gegeben werden. Staunen werden die Besucher, wie sich Marktleute an ihren Ständen in Nymphen und Trolle zu verwandeln wussten. Nach einem Konzert der Gruppe „Wolgemut“ werden Fackeln und Oleanten entzündet, und die Illumination in den Wümmewiesen zaubert eine andere Welt auf den Platz. Mit Harfenspiel werden einige Wesen herausgelockt – das Trollweib bittet zum Elfentanz und Ent und Einhorn bevölkert den Platz, ein Vorgeschmack auf den Pfingstsonntagabend wird gegeben. Zum Finale vor der Bühne versammelt man sich gegen 23 Uhr zum großen Feuer- und Abschlussspektakel.

Am Sonntag ab 11 Uhr sind neben dem mittelalterlichen Markt mit Handwerk, Handel und Versorgung abermals mehr als ein Dutzend Heerlager zugegen, die dem Besucher Einblicke in die ritterliche Kultur bieten. Die Landsknechte von Bundtschuh zeigen ein Theaterstück über die Landsknechtwerbung aus der Zeit der Bauernkriege im 16. Jahrhunderts. „Acta non est fabula“ aus Bremen stellt eine Jagdgesellschaft des 13.Jahrhunderts dar und erklärt Wehr und Waffen eines adligen Ritters. Bei „Slutters Bognern“ kann man sich in die Kunst des Bogenschießens einweisen lassen, und bei den „Ludelige Hoyamannen“ wird musiziert und gestickt. „Ritter Sturvolt“ zeigt den Umgang mit Schwert und Schild und fordert die Besucher heraus, es mit ihm aufzunehmen. Die Musiker von „Wolgemut“ spielen Weisen aus alten Welt, die Gaukler von „Pappenstyl“ zeigen Artistik auf der Bühne. „Giacommo“ sorgt für Kurzweil an den Schenken mit derben Liedern, und für die Kinder ist Olga Owens Puppenspiel zur Stelle und beim Kinderspielparcours „Farbenfroh“ darf wacker gespielt werden. Mit Einbruch der Dämmerung werden wieder Lichter entzündet, doch diesmal werden mit Licht und Ton fremde Wesen aus der Niederung gelockt – Bockshornige Satyre, Wassernymphen und Feen, Trolle und Einhörner zeigen sich im magischen Licht.

Am Pfingstmontag von 11 bis 19 Uhr ist Familien- und Kindertag. Bei einer abenteuerlichen Schatzsuche lösen die Kinder Rätsel an den Ständen und finden die Schatzkammer des Königs. Auch auf dem Markt sind vielerlei Dinge zu bestaunen und zu werkeln.

Kunst- und Handwerkermarkt im französischen Garten in Celle

Kunst- und Handwerkermarkt im französischen Garten in Celle

Unterhaltsames Programm in idyllischem Ambiente

Der Celler Kunst- & Handwerkermarkt kann auf eine langjährige Tradition zurückblicken. Seit mehr als 30 Jahren kommen immer am Pfingstwochenende Künstler und Handwerker aus ganz Deutschland in die malerische Residenzstadt, um in dem idyllischen Ambiente des französischen Gartens ihre Produkte zu zeigen und zu verkaufen. In diesem Jahr findet die Veranstaltung vom 7. bis 9. Juni jeweils von 11 bis 18 Uhr statt.

Die Angebotspalette reicht von zahlreichen Gebrauchs- und Dekorationsartikeln für Haus und Garten über erlesene Schmuckstücke bis hin zu Skulpturen aus Metall, Glas und Ton. Viele der Kunstwerke entstehen während des Marktes. Weber, Korbflechter, Seiler, Schmiede und andere Kunsthandwerker geben dem Besucher einen Einblick in ihre Fertigkeiten. Individuelle Stücke werden nach Wunsch der Kunden in Auftrag genommen oder vor Ort hergestellt. Für die kleinen Besucher wird die beliebte Fossil-Art-Aktion aus den vergangenen Jahren fortgesetzt. An allen drei Tagen können Kinder zwischen vier und acht Jahren als „Mini-Paläontologen“ auf Entdeckungstour gehen und mit dem richtigen Werkzeug Betonfossilien freilegen. Ein unterhaltsames Rahmenprogramm für Groß und Klein sowie ausgewählte Gastronomie lassen den Besuch des Kunst- & Handwerkermarktes für die ganze Familie zu einem Erlebnis werden.